The good, the bad and the ugly

Posted by on 23. March 2013

23.3.2013

Ausgeschlafen erwachen wir in unserem schicken Designerhotel, welches David, der Raphaels Tank übernommen hat, für uns bezahlt hat, als Gegenleistung für die Freihauslieferung des Tanks sozusagen. Endlich kamen wir wieder mal in den Genuss einer bequemen Matratze kombiniert mit einer richtigen Daunendecke.

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Fernseher direkt in den Spiegel integriert. Cooool!

In der Lobby wird uns ein edel angerichtetes Frühstück inklusive Designerbesteck serviert. Sieht zwar gut aus ist aber in der praktischen Anwendung nicht ganz optimal. Aber kein Problem für etwas hat man ja Hände. Beim Frühstück gesellt sich noch David zu uns, ein wirklich sehr netter Typ. Er ist ursprünglich Engländer, ist aber vor 9 Jahren nach Kas ausgewandert und selber begeisterter Biker. Wir fachsimpeln über unsere Töffs und erhalten von David wichtige Tipps zu Land und Leute.

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David, stolzer 26 Liter Tankbesitzer

Nach einem Fotoshooting draussen mit unseren Motorrädern und weiterem ausgiebigem Fachsimpeln über Töffs und Töfftouren mit anderen Leuten, welche sich interessiert um uns versammeln, machen wir uns auf den Weg. Perfekte Bedingungen erwarten uns: Stahlblauer Himmel, milde Temperaturen und kurvenreiche Küstenstrassen sind die reinste Freude und so drehen wir kräftig an unseren Gasgriffen. Weit und breit ist kein Verkehr in Sicht und so brausen wir euphorisch über die Strasse dahin. Nach 30 Minuten dann das erste Auto, unauffällig abgestellt am Strassenrand. Man denkt sich nichts Schlimmes dabei, obwohl es klüger wäre, denn 100 Meter weiter steht das nächste Auto am Strassenrand und dies ist unverkennbar ein Polizeiauto. Schon springt ein Polizist in die Mitte der Strasse und winkt uns energisch zu anzuhalten. „In Turkey only 89 km/h, problem“ gibt er uns zu verstehen und so sind wir beide fünf Minuten später um je einen Strafzettel reicher dafür finanztechnisch um einiges ärmer. Für 4 km/h zu schnell verrechnet der türkische Staat satte 90 SFr. Wir müssen die Busse nicht gleich bezahlen, sondern erst bei der Ausreise am Zoll weshalb wir Betrug der Polizisten ausschliessen können. Tja, Pech gehabt, da müssen wir uns an der eigenen Nase nehmen.

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Teure Busse! Das ist im Budget nicht eingeplant…

Etwas gemächlicher fahren wir weiter und erreichen just aufs Mittagsbuffet unseren Standort für die nächsten 7 Tage. Ein 4-Sterne-All-Inclusive-Strandhotel an der türkischen Riviera in Kemer. Für 24 SFr. Pro Person und Tag können wir übernachten und soviel essen und trinken wie wir wollen. Um die Energiezufuhr etwas auszugleichen haben wir bei der Hotelauswahl streng darauf geachtet, dass dieses auch über ein Fitnesscenter verfügt. Bei allfälliger Gewichtszunahme können es also nur Muskeln sein.

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…dafür sparen wir bei Unterkunft und Verpflegung mit unserem All-Inclusiv Armband.

One Response to The good, the bad and the ugly

  1. Gene Pool

    Ganz anders die Zuger Polizei. Gestern fuhr ich wie so oft nur mit Standlicht, und wundere mich immer warum es in Zug so dunkel ist! Plötzlich winkt mich ein junger Polizist an den Strassenrand. Nett sagt er, er wolle mich nicht lange stören, aber meine Vorderlichter gingen nicht. Böses ahnend stelle ich schnell das Abblendlicht ein. Nach einem kecken Augenaufschlag meinerseits sagt der nette Polizist, das nächste Mal kostet es aber etwas!!

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