Pannen in Athen

Posted by on 10. March 2013

9.3.2013

Der Tag beginnt vielversprechend. Die Sonne lässt sich durch die lichter werdenden Wolken erahnen. Über eine saugefährliche Autobahn die diesen Namen eigentlich nicht verdient fahren wir gegen Athen zu. Die Autobahn besteht nur aus einer Spur plus einem Pannenstreifen auf den man regelmässig von überholenden Rasern abgedrängt wird. Nichtsdestotrotz kommen wir gut vorn und erreichen bereits am frühen Nachmittag bei mittlerweile herrlichem Sonnenschein Athen. Das Hotel für Athen haben wir bereits in Patra für drei Nächte gebucht. Bescheidene 20 Euros pro Nacht für uns beide zusammen kostet diese Unterkunft. Die Adresse des Hotels haben wir im GPS eingetragen. Als wir den eingegeben Punkt erreichen ist allerdings weit und breit kein Hotel mit dem Namen Team Sparta zu sehen. Die Befürchtung abgezockt worden zu sein kommt auf. Noch viel schlimmer jedoch ist, dass Raphi mitten in Athen feststellt wie bei seinem Motorrad Benzin irgendwo von unter dem Tank auf die glühend heissen Auspuffkrümmer tropft. Nicht ganz ungefährlich wie man sich denken kann. Nach diesem Befund versuchen wir so schnell als möglich das Hotel zu finden. Einbahnstrassen und eine Grossdemo aufgebrachter Griechen gegen die Sparpläne der Regierung erschweren uns das Ganze aber. Ziemlich entnervt finden wir endlich unser Hotel welches mit einem andren Namen angeschrieben ist. Das Zimmer ist für den Preis aber völlig in Ordnung. Wir verstauen all unser Gepäck im Zimmer und machen uns auf dem Gehsteig vor dem Hotel daran Raphis Benzinleck genauer zu inspizieren. Nach einer Stunde Schrauben und Testen und einigen Bieren wird klar, dass ein einlaminierter Tankanschluss an dem GFK-Tank undicht ist. Wir beschliessen das Problem morgen irgendwie zu beheben oder es wenigstens zu versuchen. Auf diesen Frust genehmigen wir uns beim Nachtessen einen grossen Krug Hauswein. Später am kommen in einer Jack Daniel’s Bar noch etliche Drinks dazu. Wieviele genau können wir im Nachhinein nicht mehr ermitteln, aber auf jeden Fall zuviele wie sich später herausstellen sollte…

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Improvisierte Werkstatt auf dem Trottoir vor dem Hotel

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Jawohl!! Scheiss OTR Tank

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Verhängnisvolle Bar…

10.3.2013

Ein Kater wie er schlimmer nicht sein könnte kündigt sich schon in den frühen Morgenstunden mit sanftem Kopfdruck an und steigert sich bis am Nachmittag zu einem Gefühl als ob der Kopf in einer 100 Tonnenpresse liegen würde. Beinahe den ganzen Tag verbringen wir im Bett und erst gegen Abend nach einigen Panadols und einem Stütz-Gyros sind wir in der Lage das Leckageproblem anzugehen. Mit einem Zweikomponentenkleber dichten wir den problematischen Tankanschluss fachmännisch ab. Zur grossen Freude scheint die Massnahme sogar zu funktionieren. Das Leck ist gestopft. Wie Nahhaltig diese Reparatur ist muss sich aber erst noch weisen. Zur Feier der gelungenen Reparatur genehmigen wir uns, wen wunderts, heute kein Bier.

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Sauber abgedichteteter Tankstutzen

4 Responses to Pannen in Athen

  1. arthopper

    ups, ich hoffe ihr seid wieder soweit auf dem damm… viel glück mit dem tank! ich drück die daumen, dass der flick hält! hebet Sorg!!!

  2. isadora

    Hei ihr drunkenbolden ;-)
    Ich hoffe ihr beide seid gut ausgeschlafen und wohlauf :-) Wünsche euch, dass die Reparaturaktion erfolgreich war und der Tank und dich ist und bleibt.
    herzliche grüsse aus dem regnerischen Basilea

  3. Actros

    Yeah, jetzt chani au überflüssigi Komentär hinderlah!! Gruess Ititsch

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