I-10

Posted by on 7. December 2013

Als das Wetter endlich besser wurde gings zügig Richtung San Antonio. Kurz vor San Antonio warnte uns ein Motelangestellter vor Schneefällen auf unserer Route. Und tatsächlich wurde es nochmals bitterkalt, zum Glück blieb jedoch der Schnee aus. Der Rest von Texas ist schnell erzählt. Stundenlang hockten wir auf der Interstate 10 um diesen riesigen Staat zu durchqueren. New Orleans war endlich wieder eine richtige Stadt mit Häusern, welche mehr als zwei Stockwerke aufweisen und älter als 20 Jahre alt waren. Ein komischer Vibe geht von dieser Stadt aus. Keine Ahnung was es ist, aber normal ist diese Stadt nicht.

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Law and Order

Wir assen teures Meeresgetier und Alligator in einer Mikrobrauerei mit exzellenten Bier. Anschliessend gings in den Karaoke Club Cats Meow, wo wir uns einen Hurrican Drink bestellten. Pfui Teufel. Das mag ja ein legendärer Drink in New Orleans sein, aber ein Genuss ist sowas nicht.

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WTF?!

Nach wenigen Schlücken gab ich auf. Umso überraschter war ich, als ich mich mitten in der Nacht auf dem WC wiederfand und mein Mageninhalt zum Besten gab. Daniel konnte seine Shrimpspaghetti immerhin bis zum Morgen behalten, dann suchten auch sie sich oral das Tageslicht. Naja erster Eindruck von New Orleans war durchzogen.

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New Orleans

Bald gings weiter. Wohin fahren wir eigentlich mag sich einer fragen. Schon in Vancouver wurde klar, dass aufgrund der Verspätung des Containers Südamerika schwierig wird. Wir hatten desshalb beschlossen unsere Motorräder von Miami aus nach Hause zu schicken.

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Südstaatenküste

In Mobile warteten zwei grosse Highlights auf uns. Zum Einen assen wir das beste Barbeque in Moe’s Barbeque Joint und zum Anderen besuchten wir die USS Alabama. Ein riesen Gelände gespickt mit Flugzeugen, einem U-Boot und natürlich der USS Alabama.

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USS Alabama

Ein riesiges Schlachtschiff, welches im 2. Weltkrieg mehrere japanische Boote und Flugzeuge zerstört hatte. Ein faszinierendes und frei zugängliches Relikt.

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Soldat Daniel

Wir kraxelten stundenlang in riesigen Geschütztürmen rum, bestaunten die Bäckerei, Operationssäle, Coiffeur, Schuhmacher und was es sonst noch so alles braucht auf einem Schiff mit über 2000 Mann Besatzung.

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Ein riesen Böller

Im Flugzeughangar schauten wir uns für einen Nachfolger der Schweizer F/A-18 um.

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Wie wäre es mit der Blackbird?

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Immer noch besser als der Gripen...

Soviel erkunden machte hungrig und so suchten wir das nächste Dennys Diner an der I-10 raus und gingen spät nachmittags herzhaft frühstücken. Mission Accomplished.

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